Archiv der Kategorie: Fremde Federn

Weder war ich’s, der das Rad hat erfunden,
noch stirbt einst mit mir alle Weisheit wohl aus
(vermutlich ist eher sie längst schon verschieden);
und gar nicht so selten gab’s früher schon Weise,
die menschliche Torheit gar treffend entblößten.

Nicht artig

Man ist ja von Natur kein Engel, Vielmehr ein Welt- und Menschenkind, Und rings umher ist ein Gedrängel Von solchen, die dasselbe sind. In diesem Reich geborner Flegel, Wer könnte sich des Lebens freun, Würd es versäumt, schon früh die … Weiterlesen

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Nû lebe ich mir alrêrst werde

Zur Abwechslung hier mal ein ganz altes Schätzchen – so alt, daß man es heute kaum noch versteht. Darum habe ich jeder Strophe eine freie Übertragung in heutiges Deutsch beigefügt. Auch „Palästinalied“ oder „Kreuzfahrerlied“ genannt. Nû lebe ich mir alrêrst … Weiterlesen

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Heutige Welt-Kunst

Anders sein und anders scheinen, Anders reden, anders meinen, Alles loben, alles tragen, Allen heucheln, stets behagen, Allem Winde Segel geben, Bös- und Guten dienstbar leben; Alles Tun und alles Tichten Bloß auf eignen Nutzen richten: Wer sich dessen will … Weiterlesen

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