Ich kann’s echt nicht mehr hören: Corona, Corona…!

Die mediale Einheitsfront

Auf allen Kanälen gibt’s nur noch ein einziges Thema, als wären Milzbrand, Cholera, Ebola und Beulenpest allesamt auf einmal über uns hereingebrochen – und ganz Deutschland, nein: die ganze Welt verfällt gehorsamst in Panik. Anderslautende Meinungen werden von sog. „Faktencheckern“ – treffender: Meinungswächtern der Staatspropaganda – ohne viel Federlesens als „Fakenews“ abgetan und Abweichler als böse, gefährliche „Corona-Leugner“.

Dummerweise vergißt dabei fast alle Welt die alte biblische Weisheit: „Alle Menschen sind Lügner“ (Psalm 116,11; zit. in Römer 3,4). Und niemand sollte glauben, daß unsere Regierung davon ausgenommen wäre; im Gegenteil: „Die Könige herrschen über ihre Völker, und ihre Machthaber lassen sich Wohltäter nennen. Bei euch aber soll es nicht so sein“ (Lukas 22,25-26). Warum? Nicht, weil wir keine Wohltäter sein sollten, sondern weil das bei unseren Machthabern oft nicht so ganz stimmt…

Deren Propaganda ist derart effektiv, daß die Leute schon seit Wochen wie bekloppt Nudeln, Mehl und Klopapier hamstern. Ja, Klopapier! Obwohl Corona nicht auf den Darm schlägt, sondern auf die Lunge. Oder vielleicht doch aufs Hirn? Da hilft auch kein Aushang im Aldi: „Liebe Kunden, Toilettenpapier hilft nicht gegen das Coronavirus!“

Die üblichen Verdächtigen?

Nun, wenn es die üblichen Verdächtigen wären, die der Regierungspropaganda widersprechen – etwa verschrobene Esoteriker, die medizinisches Faktenwissen wie die Existenz von Viren leugnen –, dann könnte man das ja noch kopfschüttelnd ignorieren. Hier aber geht es wohlgemerkt um Einwände von Fachleuten. Als da wären: Dr. Wolfgang Wodarg, Prof. Sucharit Bhakti u.a. Ich bin zwar kein Mediziner, kann aber deren Kritikern unter den „Volkspädagogen“ (so nannte Theodor Heuß die Journalisten) entgegnen:

„Wahrlich, ihr seid die rechten Leute, und mit euch wird die Weisheit aussterben! Auch ich habe Verstand wie ihr und stehe nicht hinter euch zurück“ (Hiob 12,2-3).

In der Schule war ich immerhin gut genug in Mathe, um es als Abitur-Prüfungsfach zu belegen. Erfolgreich übrigens. Damals haben wir Wahrscheinlichkeitsrechnung gründlich durchgekaut, und mir ist noch gut in Erinnerung: Statistisch bedeutsam ist ein Wert dann, wenn er stark vom berechneten zu erwartenden Wert abweicht. Wenn z.B. jemand beim „Mensch ärgere dich nicht“ ständig Sechsen würfelt, dann muß etwas faul sein.

Märchen aus 1001 Nacht?

Nun fällt bei der sog. Corona-Pandemie auf, daß (zumindest in Deutschland) bislang nichts auffällt. Die Grippesaison 2017/18 etwa forderte hierzulande rund 25.000 Menschenlebenund kein Hahn krähte danach! (Außer dem Bundesgesundheits-Kapaun.) Wäre aber das Corona-Virus wirklich so gefährlich wie behauptet, dann sollten dessen Todesopfer allein in Deutschland in die Hunderttausende gehen, wie Dr. Drosten von der Charité behauptet. Tun sie aber nicht; aktuell (Stand: 02.04., 23:30 h) sind es nur 872.

Die Internetseite news.de hingegen titelt: „Mehr als 1000 Tote in Deutschland!“ Liest man im Detail nach, findet sich als genaue Zahl … (Tusch!) … 1001. Nun ja – das sind in der Tat mehr als 1000… ein Einziger mehr! Zwar 129 mehr als 872, aber gewisse Abweichungen sind im Rahmen der langwierigen Datenübermittlung durchaus normal, worauf auch die Tagesschau völlig zu recht hinweist. Hingegen klingt news.de für mich eher wie Märchen aus 1001 Nacht, und die ganze Seite ist derart reißerisch, daß selbst die gute alte „BILD“ dagegen seriös anmutet.

Laßt Fakten sprechen!

Aber rechnen wir mal nach. Vorausgesetzt, die öffentlich genannten Zahlen stimmen (dazu ließe sich noch mehr sagen), dann sind in Deutschland von bislang rund 80.000 Infizierten etwa 1000 gestorben. D.h. einer von 80 = 1,25 Prozent. Der Infizierten, wobei damit hier wohl eher die Erkrankten gemeint sind (nur 10 bis 20 Prozent der Corona-Infizierten werden überhaupt krank!), oder gar der Gesamtbevölkerung von 80 Millionen. Die 80.000 Infizierten (bzw. Erkrankten) sind also einer von tausend, die rund 1000 bisherigen Todesopfer etwas mehr als ein tausendstel Prozent der Gesamtbevölkerung.

Vergleichen wir das einmal mit der Pest: Hier beträgt die Sterblichkeit selbst heute mit (!) medizinischer Behandlung 10 bis 15 Prozent der Erkrankten, ohne Behandlung ca. 40 bis 60 Prozent. In der Tat raffte die Pest im Mittelalter und der frühen Neuzeit rund die Hälfte der Gesamtbevölkerung dahin, manchmal noch weit mehr. Oder Ebola: Dort beträgt die Mortalität trotz moderner medizinischer Behandlung 25 bis 90 Prozent. Von den mit Ebola oder Pest Infizierten erkranken m.W. alle, also 100 Prozent statt nur 10 bis 20 bei Corona. Damit verglichen sind die bislang 1000 Corona-Toten in Deutschland geradezu lächerlich wenig – und das liegt nicht an den erst jetzt verhängten Maßnahmen!

Ganz im Gegenteil: Dank Merkelschem Staatsdogma der offenen Grenzen darf hier immer noch jeder herein, der das Zauberwort „Asyl“ aussprechen kann, auch wenn er gemäß Art. 16a GG dazu nicht berechtigt ist. Gesundheitskontrollen bei der Einreise finden trotz der angeblichen Gefahr nicht statt! Ebenfalls nicht bei Flügen aus bekannten Corona-Krisengebieten (immerhin wurden am 02.04. Einreisen aus dem Iran gestoppt), obwohl es eine angemessene Maßnahme wäre. Rußland und die USA haben schon Einreisen aus diesen Ländern verboten, aber gerade deshalb muß es ja falsch sein; schließlich sind Putin und Trump laut unseren „Volkspädagogen“ die Inkarnation des Bösen. Nur umgekehrt darf keiner mehr raus aus diesem Irrenhaus Deutschland. DDR 2.0, oder was?

Sind die Fakten dir zu dumm, dann definier die Worte um…

Dr. Wodarg verweist darauf, daß die WHO schon vor Jahren den Begriff „Pandemie“ einfach umdefiniert hat: „A pandemic is the worldwide spread of a new disease“ (WHO-Mitteilung vom 24.02.2010), auf Deutsch: „Eine Pandemie ist die weltweite Ausbreitung einer neuen Erkrankung.“ Der Duden hingegen folgt noch der alten Definition, eine Pandemie sei eine „sich weit ausbreitende, ganze Landstriche, Länder erfassende Seuche; Epidemie großen Ausmaßes“; „Seuche“ wiederum ist laut Duden eine „sich schnell ausbreitende, gefährliche Infektionskrankheit“.

Der geneigte Leser bemerkt den Unterschied? Laut WHO muß eine Pandemie nur noch eine weltweit verbreitete neue Krankheit sein – ob gefährlich, ist egal! Als „neuer“ Krankheitserreger wiederum zählt ein schon bekanntes, aber mutiertes Virus. (Viren mutieren ständig; sonst wären sie schon ausgestorben, weil unser Immunsystem stets dazulernt und „alte Bekannte“ gewöhnlich schnell erledigt.) Nach WHO-Lesart hingegen könnte man auch einen Schnupfen zur Pandemie erklären!

Das jetzt umgehende Coronavirus ist die Mutante eines Mitte der 1960er Jahre entdeckten Virus – und damit nichts Neues. Natürlich ist bei jüngst mutierten Viren immer erst Vorsicht geboten und genau zu beobachten, wie sie sich auswirken; eine derartige Überreaktion, wie wir sie jetzt erleben, ist aber auch „nicht hilfreich“, wie es die Bundeskanzlerin einmal andererweitig ausdrückte.

Der längste Tag

Vielleicht wird man irgendwann mal sagen: Der 1. April 2020 war der längste Tag dieses Jahres. Er dauerte vom 1. bis mindestens zum 19. April; der böseste und folgenschwerste Aprilscherz machte währenddessen fast alle Deutschen verrückt und einen Großteil der Volkswirtschaft kaputt. Außer den Klopapier-Produzenten. Die waren im Gegensatz zum Volk nicht total von der Rolle.

Mehr demnächst conditio Iacobi – so Gott will und wir leben (vgl. Jakobus 4,15). Daß der Coronavirus daran etwas ändert, wage ich für die meisten von uns zu bezweifeln.

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