Corona-Panik

Hui! Was geht die Panik um:
Allenthalben ist zu hören
ein gar groß Brimborium,
das die Massen mag betören.
Wer da glaubt der Tagesschau,
dünkt sich, aber ist nicht schlau.

Damit auch der grobe Pöbel
glaubt, was man ihn lehren will,
doppelt lange dort das Übel
man beschwört – mit Zweck und Ziel:
Hört’s der Mensch nur oft genug,
glaubt er jeden Lug und Trug.

Darum eine halbe Stunde
dauert diese Chose nun;
unisono ihre Kunde:
Alle bringt Corona um!
Mit der Meinung wohl nicht fehl’ ich:
Wer das glaubt, den macht’s nicht selig.

Als Sankt Greta wütend schrie,
daß man panisch solle werden,
hätte ich vermutet nie,
daß wie dumme Hammelherden
alle Welt ihr folgt; doch jetzt
wird’s Corona-Zwangsgesetz.

Keinen scheren seine Rechte,
fürchtet er um Leib und Leben;
lieber wird er gern zum Knechte
derer, welche danach streben,
zu verkaufen ihn für blöd
mit dem, was in der Zeitung steht.

Nun, mich dünkt: Die an den Hebeln
nicht nur deutscher Staatsgewalt,
gerne ihre Völker knebeln.
Wer nicht spurt, der spüret bald
Vater Staats gewalt’gen Arm:
Unfrei macht er uns und arm!

Volkes Diener, nicht Tyrannen
müssen Staatsgewalten sein;
kommt uns dies Prinzip abhanden,
zwingend zieht Versklavung ein.
Wer das recht und billig find’t,
der hat Knechtschaft auch verdient.

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