Schöne neue Zeit

O tempora, o mores!
– „O welch Zeiten, 
o welch Sitten!“
(Marcus Tullius Cicero, 106-43 v. Chr.)

Ob Polizist, ob Zivilist:
In solchen Fäll’n geboten ist,
daß jeder, der gesetzestreu,
sich jedem, der des Lichtes scheu
(in Pressesprech: dem „jungen Mann“),
wohl wappnen wie auch wehren kann!

O welche schöne neue Zeit:
Wie sehr sich Katrin ihrer freut!
Dieweil es gut sei, müßt’s so sein:
Deutschland verändert sich, wie fein! [1]
Schon manchen hat das umgebracht.
War’n ihre Worte so gedacht?

Was bis zum Überdruß man kennt,
nennt Yascha ein „Experiment“,
bei dem „Verwerfungen“ geschäh’n. [2]
Das kannst du hier und heute seh’n!
Herr Mounk, ich sag es unverhohlen:
Bleib mir mit diesem Scheiß gestohlen!

Amerika, du hast es besser:
Kommt dir dort einer mit ’nem Messer,
darfst du dich des mit Schießgewehr
erwehren. Ach, ich wünschte sehr,
in Deutschland dürfte man das auch;
doch uns sticht man in Hals und Bauch.

Wenn aber selbst die Polizei
nicht sicher mehr vor Muselhorden,
dann gibt die Staatsgewalt klein bei,
ist selber längst gemeuchelt worden.
Die Polizei tat ihre Pflicht;
was hilft’s, tut das der Richter nicht?

„Wir sind Mohammeds schwarzer Haufen,
heya, heyo!
Der Richter läßt uns wieder laufen,
heya, heyo!“

Zu dieser Meldung: Racheakt in Hamm: Vier Polizisten in ihrer Freizeit von Mob angegriffen
______________

[1] https://www.tabularasamagazin.de/gruenen-goering-eckardt-unser-land-wird-sich-aendern-und-zwar-drastisch-und-ich-freue-mich-darauf/

[2] https://vera-lengsfeld.de/2018/03/02/das-schweigen-der-belaemmerten-zu-umvolker-mounk-in-den-tagesthemen/

Werbeanzeigen
Dieser Beitrag wurde unter Gereimtes, Mein Senf abgelegt und mit , , , , , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.