Von Menschen und Hühnern

Der Mensch, er gleicht dem Huhne sehr:
Gibt es erst keine Hähne mehr,
dann herrscht die Hackordnung der Glucken,
und kein Mann wagt mehr, aufzumucken.

Die Kanzlerin, die merkelt mächtig;
das Maasmännchen scheint eher schmächtig,
zensieret Facebook im Staccato
mit der Anetta und Arvato.

Bei Fallersleben, Strophe zwo,
das Lob der Frau erklang noch so:
Deutsche Frauen, Treue, Wein
und Gesang war’n da noch fein.

Heut’ aber können deutsche Deppen
längst nicht mehr singen, nur noch rappen;
und Ausnahmen, wie wunderbar,
macht Dieter dann zum Superstar.

Der ist allhier der letzte Mann,
oder im Bilde: letzter Hahn.
(Genau betrachtet wär stattdessen
wohl eher „Gockel“ angemessen.)

Doch sonst im deutschen Hühnerstall
kräht wohl kein Hahn mehr allzumal.
Das kommt daher, weil gut zu braten
Kapaune sind, die Hahn-Kastraten.

Ja, auch die deutsche Bundeswehr
kennt bald keine Soldaten mehr;
denn unter „Doktor“ Uschi leider
vermehr’n sich sehr die Flintenweiber.

Für Deutschlands Zukunft seh ich Dunkel;
denn soll man glauben dem Gemunkel,
das da ertönt von Bilder Bergen,
soll Uschi Angela beerben.

Schon wer bei Angie nicht pariert,
ward auf der Stelle abserviert.
Wie sollt’ es da auf deutscher Erden
wohl unter Uschi besser werden?

Ob Merkel oder von der Leyen:
ob solcher Hennen könnt’ ich speien.
Wo herrscht der Hühner böse Laune,
gedeiht kein Hahn mehr, nur Kapaune.

Angeregt durch Kommentar #31 von biloxi – besten Dank für die Inspiration! 😉
 
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