Wann ist ein Mann ein Mann?

So fragte schon Anfang der 80er Jahre Herbert Grönemeyer in seinem Hit „Männer“. Streng wissenschaftlich (so wird jedenfalls behauptet) stellt man sich diese Frage im Bereich der sog. „Gender-Forschung“ schon länger und hat angeblich herausgefunden, daß das Geschlecht und sog. „Geschlechterrollen“ nur anerzogen wären.

Ah ja. Und der kleine Unterschied, mit dem ich geboren wurde, ist mir vermutlich im Mutterleib dank pränataler Pädagogik* gewachsen…?

Jetzt aber ist Schluß mit lustig: Ein norwegischer Soziologe und Komiker (ich dachte bisher, das wäre dasselbe?!?) hat die Gender-Szene seines Landes fürs Fernsehen interviewt. Harald Eia – er heißt nicht nur so, sondern hat anscheinend auch solche** in der Hose – hat dabei nicht nur die Genderisten kritisch hinterfragt (huch, wie kann er nur!), sondern deren Antworten auch Naturwissenschaftlern davon betroffener Fachrichtungen zur kritischen Begutachtung vorgelegt. Das Ergebnis war für die Genderisten vernichtend: nicht nur, daß die Naturwissenschaftler den Gender-Wahn der sog. „Sozialwissenschaftler“ als unwissenschaftlichen Mumpitz entlarven; nein, die ganze Sache ging bereits Anfang 2011 in Norwegen über den Äther (zu den Qualitätsjournalist_innen in diesem unserem Lande ist das wohl erst jetzt durchgesickert***) und hatte doch tatsächlich zur Folge, daß die norwegische Regierung den Genderisten den Geldhahn abdrehte.

Es ist derzeit wohl nur ein schöner Traum, daß so etwas auch hierzulande geschähe…

Also, ihr Männer, werte Geschlechtsgenossen: Was ist los mit euch? Hat man euch schon alle mental kastriert? Steht auf und seid ein Mann! Steht auf, stellt euch hin und sagt:

Ich bin ein Mann und keine Schwuchtel,
bin so geboren, und das ist auch gut so!

Und dann laßt euren Worten Taten folgen!

Quelle der Sachinfo und weiterführende Links siehe hier.

* D.h. „vorgeburtliche Erziehung“.
** Leser süddeutscher Provenienz mögen mir diese kleine Anspielung auf die typisch noaddeutsche Aussprache von „er“ vazeihen… 😉
*** Am 23.09.2012 erschien ein Interview mit Harald Eia in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (siehe auch hier); anderweitig sind mir deutschsprachige Veröffentlichungen hierüber nicht bekannt, von der Bloggerszene einmal abgesehen.

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter Mein Senf, Ungereimtes abgelegt und mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.