Meinungsfreiheit, oder: Nachhilfe in Farbenlehre

Früher gab es die Es-Ah,
heute heißt sie Anti-fah:
Legen doch mit DoS-Attacken
Kindsköpp’, die zu dumm zum Kacken,
Pieh-Ai-Njuhs so häufig lahm,
daß ich dort nichts mehr schreiben kann.

(Wenn ich mich schon hier beschwere,
noch ein Wort zur Farbenlehre:
Die Farbe Braun, schockschwere Not,
ist nichts als schwarz verhülltes Rot!
Drum: die schwarz verhüllt hier laufen,
sind Terrortrupps und braune Haufen…)

Höre, Rot-Faschisten-Kind:
Sowas ich nicht lustig find!
Meinungsfreiheit nur für dich
und für alle andern nicht?!?
Darum hab ich mir gesagt:
Ein eigner Blog wird aufgemacht!

„Gleich Goldäpfeln auf Silberschalen
ist’s rechte Wort zur rechten Zeit!“*
Und wenn’s bereitet euch auch Qualen:
Noch sind wir hier ja nicht so weit,
ihr Linken, daß mit Mob und Mord
verhindert ihr das freie Wort!

Das rechte Wort? „Gehört verboten!
Denn niemals ist, was rechts ist, recht;
dieses ist“, klär’n auf die Boten
der Bessermenschen, „immer schlecht!“
— Und sie merken niemals wohl,
wie sehr sie in der Birne hohl…

Soll’n doch toben, schäumen, wüten,
die sich Böses gern ausbrüten,
Meinungsfreiheit stolz verhöhnen
und sich etwas Bessres wähnen.
Drum will ich hier Sprüche klopfen,
damit euch das Maul nun stopfen!

* Die Bibel: Sprichwörter Salomos 25,11

Dieser Beitrag wurde unter Gereimtes veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.