Ein guter Deutscher

1.      Was ein guter Deutscher ist, das lehret uns
unsre Antifa-Volksfront rot:
Der ist erstens ganz links und ist zweitens saudumm,
aber eines vor allem: tot!
Denn, mein Freund, bist du deutsch, ja, dann sage ich dir:
statt ein böser kannst du nur ein guter Mensch sein,
wenn du endlich verreckt bist; denn ganz tief in dir
steckt genetisch ein Nazischwein.

2.     Doch das mit den Genen ist voll Autobahn,
wenn’s nicht Bio-Germanen trifft:
Das ist böse, ist Nazi, das ist Rassenwahn,
und die Gutmenschen speien Gift.
Dabei ist doch sehr seltsam, daß in Israel
man sehr stolz ist, wenn einen das Aarons-Gen ziert;
doch Herr Kramer in Deutschland, der blickt darauf scheel[1],
denn er ist ja nur konvertiert.

3.     Für allezeit, ewig und auf immerdar
wird sie kleben an uns wie Pech,
jene Zeit, als der Gröfaz der Reichskanzler war;
darum sind wir noch heute schlecht.
Und wohl deshalb ist auch jenem Herrn Rübezahl
(dem Mann mit dem Barte so rot und so lang)
angenehm nicht, was da auf dem Reichstagsportal
als eherne Inschrift prangt.

4.     Denn „Dem deutschen Volke“ heißt’s dort — o wie dumm:
Wie kann sowas denn da nur stehn?
Nein, man schreibe statt dessen: „Der Bevölkerung“;
ja, dann ist es gut und schön!
Denn das deutsche Volk, das ist ein Monstrum an sich,
voller Blutgier und ewige Weltkriegsgefahr!
Und die Folgen wär’n für alle Welt fürchterlich,
stünde Deutschland noch länger da.

5.     Drum haben sich Joschka & Co. überlegt,
wie man wohl so ein Volk entsorgt:
Erstens werde von außen das Land eingehegt;
dann verdünne man es mit Orks.
Die bereichern uns alle, wie herrlich das ist:
Unverzichtbar von ihnen ist jedes Talent!
Unser Land wird so bunt, wenn in Strömen erst fließt
unser Blut und die Erde brennt…

Melodie: „Can you tell me the reason why?“
R.H.O. Armstrong / A.H.N. Kennedy, 1894


[1] Veraltet für „eifersüchtig“.

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